Qualitätskontrolle von Encodern und Drehgebern

Echtzeitvisualisierung von Geometrie und Feldintensität linearer Encoder und Drehgeber  

 

Bei En­codern oder Dreh­ge­bern han­delt es sich um Sen­so­ren, Si­gnal­wand­ler oder Le­se­köp­fe, die mit­hil­fe einer Skala Po­si­ti­on oder Win­kel­ro­ta­ti­on be­stim­men kön­nen. Der Sen­sor wan­delt die auf der Skala ko­dier­ten In­for­ma­tio­nen in ein di­gi­ta­les oder ana­lo­ges Si­gnal um, wel­ches dann in La­ge­po­si­ti­on oder Win­kel um­ge­rech­net wird. Die Be­we­gung oder Ro­ta­ti­on wird mit­tels der re­la­ti­ven La­ge­än­de­rung er­mit­telt. Li­nea­re En­coder­bän­der be­inhal­ten op­ti­sche, ma­gne­ti­sche, in­duk­ti­ve, ka­pa­zi­ti­ve und Wir­bel­strom­tech­no­lo­gi­en.  

Li­nea­re En­coder­bän­der wer­den über­wie­gend bei Mess­sys­te­men, be­weg­li­chen Sys­te­men und in der Ma­schi­nen­fer­ti­gung, wie bei­spiels­wei­se bei CNC-Frä­sen oder in der Halb­lei­ter­in­dus­trie ein­ge­setzt. Ro­ta­to­ri­sche En­coder oder Dreh­ge­ber sind vor allem in der Elek­tro­mo­to­ren­in­dus­trie und im Be­reich der Elek­tro­mo­bi­li­tät von immer grö­ße­rer Bedeutung.​Um beste Mes­s­ei­gen­schaf­ten der ver­wen­de­ten En­coder zu ga­ran­tie­ren, ist es wich­tig die Qua­li­tät der Ma­gne­ti­sie­rung des ver­bau­ten Ma­gnet­bands genau zu über­prü­fen.

Um beste Mes­s­ei­gen­schaf­ten der ver­wen­de­ten En­coder zu ga­ran­tie­ren, ist es wich­tig die Qua­li­tät der Ma­gne­ti­sie­rung des ver­bau­ten Ma­gnet­bands genau zu über­prü­fen. Un­se­re Ge­rä­te mag­view und cmos-mag­view eig­nen sich her­vor­ra­gend um so­wohl die Geo­me­trie der Ma­gne­ti­sie­rung, als auch die ma­gne­ti­schen Ei­gen­schaf­ten von En­coder­bän­dern zu über­prü­fen.

 

Qua­li­täts­kon­trol­le der ma­gne­ti­schen Geo­me­trie von li­nea­ren En­coder­bän­dern

Um geo­me­tri­sche Struk­tu­ren von ma­gne­ti­schen En­coder­bän­dern vi­sua­li­sie­ren und mes­sen zu kön­nen, sind der com­pu­ter­ge­stütz­te cmos-mag­view  und das mo­bi­le Hand­ge­rät mag­view mit einem ma­gne­to­op­ti­schen Sen­sor aus­ge­stat­tet, wel­cher es er­mög­licht Nord-/Süd-Gren­zen sehr genau zu be­trach­ten. Somit sind sie für eine, bei Be­darf voll­au­to­ma­ti­sche, 100%-Qua­li­täts­kon­trol­le bes­tens ge­eig­net.

 

Qua­li­täts­kon­trol­le der ma­gne­ti­schen Ei­gen­schaf­ten von li­nea­ren En­coder­bän­dern  

Um die In­ten­si­tät der Ma­gne­ti­sie­rung von li­nea­ren En­coder­bän­dern mit dem cmos-mag­view oder mag­view ma­gne­to­op­tisch vi­sua­li­sie­ren und mes­sen zu kön­nen, eig­net sich der ma­gne­to­op­ti­sche Sen­sor Typ B am bes­ten. Mit­hil­fe der CMOS-Mag­View Aus­wer­tungs­soft­ware kann die In­ten­si­tät der Ma­gne­ti­sie­rung, sowie Ver­än­de­run­gen in der Ho­mo­ge­ni­tät der Ma­gne­ti­sie­rung in Echt­zeit un­ter­sucht wer­den.

 

 Encoderband mit geometrischem Fehler. Sowohl in der magnetooptischen Aufnahme, als auch im Messdiagramm eindeutig zu erkennen.

Encoderband mit geometrischem Fehler. Sowohl in der magnetooptischen Aufnahme, als auch im Messdiagramm eindeutig zu erkennen.

Beispielmessung der Magnetisierungsintensität eines linearen Encoderbandes.

Beispielmessung der Magnetisierungsintensität eines linearen Encoderbandes.

Grüne magnetisierbare Folie (oben) eignet sich weder um geometrische Defekte zu identifizieren besonders gut, noch gibt es keine Möglichkeit zur Auswertung der Pol-Orientierung und Feldintensität.

Zum Vergleich: Grüne magnetisierbare Folie (oben) eignet sich weder um geometrische Defekte zu identifizieren besonders gut, noch gibt es keine Möglichkeit zur Auswertung der Pol-Orientierung und Feldintensität.

 

Qua­li­täts­kon­trol­le der ma­gne­ti­schen Ei­gen­schaf­ten und Geo­me­trie von ro­ta­to­ri­schen En­codern

Der ro­ta­to­ri­sche En­coder, auch In­kre­men­tal- oder Dreh­ge­ber ge­nannt, kon­ver­tiert den La­ge­win­kel oder die Be­we­gung einer Welle in ein ana­lo­ges oder di­gi­ta­les Si­gnal. Oft wer­den sie ein­ge­setzt um die Win­kel­la­ge der Mo­tor­wel­le von bürs­ten­lo­sen Gleich­strom­mo­to­ren zu be­stim­men. Diese kom­men üb­li­cher­wei­se in CNC-Ma­schi­nen, Ro­bo­tern und auch bei Elek­tro­mo­to­ren in der Au­to­mo­bil­in­dus­trie zum Ein­satz. Um Zu­ver­läs­sig­keit und Funk­tio­na­li­tät des Mo­tors ge­währ­leis­ten zu kön­nen, ist es von größ­ter Be­deu­tung die Ma­gne­ti­sie­rungs­geo­me­trie und -in­ten­si­tät der Dreh­ge­ber zu über­prü­fen.

 

Visualisierung der Magnetisierungsstrukturen eines Drehgebers.

Vi­sua­li­sie­rung der Ma­gne­ti­sie­rungs­struk­tu­ren eines Dreh­ge­bers.

 

Anwendungsgebiete Übersicht

 

 

Systeme und Geräte

Produkte - Magnetfeld Visualisierung - Magnetooptik